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Violaine Barthélemy
Mezzosopran
 
 
Die in Paris geborene Violaine Barthélemy lernt Musik und Bühnenkunst schon sehr früh kennen (Klavier, musikalische Ausbildung, Akkordeon, Ballett) und wird bereits im Alter von 16 Jahren am CNR in Nizza angenommen. Sie setzt ihre künstlerische Ausbildung und ihr Hochschulstudium in Aix-en-Provence fort.
 
Von Robert Andréozzi in die lyrische Gesangskunst eingeführt, macht sie ihre ersten Bühnen- und Musikerfahrungen mit lyrischen Werken von Offenbach, Lehar, Puccini, O. Strauss, Bizet u.a. mit den Chören des Centre lyrique et musical de Provence.
Beim Concours National de Chant Lyrique von Sète gelangt sie in die Endauswahl. Schließlich geht sie nach Paris, wo sie ihre Gesangsausbildung perfektioniert und ihr Hochschulstudium in Sprachwissenschaften an der Sorbonne mit einer D.E.A.-Diplomarbeit (P.H.D.w.T.) zum Thema Notenschrift abschließt. Zu jener Zeit begegnet sie Pierre Boulez und Pascal Dusapin. Ihre Karriere als lyrische Sängerin setzt sie insbesondere mit François Mellet, Philippe Degaetz, Hanna Schaer und Birgit Bauer-Rossaint von der Deutschen Oper in Berlin (eine Masterklasse in Antony) fort. Hinzu kommt ein dem deutschen Repertoire gewidmetes Residenzstipendium in Berlin.
 
Von Ivan Bacciochi wird sie schließlich in Pantomime eingeführt, ebenso wie von Ana Camara in afrikanischem Tanz, von Sophie Daviet in die Barre au sol und von François Liu, Charles Li und Pierre Ploix in asiatische Kampfkünste. Darüberhinaus arbeitet sie in Schauspielworkshops bei Claudia Mauro, Alexian Stachnik und Nadia Baji. Das große Theaterrepertoire nimmt sie mit Werken wie „Die tote Königin“ von Henry de Montherlant und „Mariä Verkündigung“ von Paul Claudel in Angriff. Nachdem sie mit Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ in Aix-en-Provence ihr erste Theatererfahrung gemacht hat, steht sie ein paar Jahre später in der Opéra-Théâtre von Massy-Palaiseau mit Jean Anouilhs „Eurydike“ in der Rolle der Mutter erneut auf der Bühne. In Paris spielt sie bei der Welturaufführung des Stücks „Péronnelle“ von Ludovic Emane Obiang, einem gabunischen Schriftsteller, die Rolle der Frau des Gouverneurs.
 
 Parallel zu ihrer Theaterarbeit  singt sie im Rahmen einer Freilichtopernproduktion unter der Leitung von François-Xavier Roth in „La Bohème“ von Puccini. Darüberhinaus nimmt sie an verschiedenen Gesangs-Ensembles teil: " Le voyage immobile ", französisches und deutsches Repertoire des 19. Jahrhunderts, " Nevel David ", Repertoire auf Ladino, Hebräisch und Jiddisch, unter der Leitung von Avner Itaï.
Mit dem Gesangs-Chef und künstlerischen Leiter Jean-Marc Pont-Marchesi arbeitet sie regelmäßig am lyrischen Repertoire.
 
 Die von den verschiedendsten Bühnenkünsten begeisterte Künstlerin war in Marcel Landowskis Werk " La sorcière du placard aux balais " an der Oper von Aix-en-Provence zu sehen, sowie in den vergangenen Jahren im Stadttheater von Asnières mit den Kinderopern „Der kleine Schornsteinfeger“ von Benjamin Britten und " Douce et Barbe-Bleu " von Isabelle Aboulker. Hinzu kommen zahlreiche, dem Barock-Repertoire gewidmete Kammerkonzerte - „Stabat Mater“ von Pergolesi (Rueil-Malmaison), Purcell und Couperin (Abbaye de Reigny, Vermenton), Bach (Lourmarin, Aix-en-Provence), Charpentier (Vernon) - sowie Klavier-Gesangs-Rezitale in Paris, Bagnolet und Saint-Denis: „Frauenliebe und Leben“ von Schumann, " Les chansons Madécasses " von Ravel und beim Printemps des poètes „Sommernächte“ von Berlioz.
Des weiteren singt und spielt sie in verschiedenen Bühnenwerken, die im Rahmen des Printemps des poètes produziert werden (Poulenc, Berlioz), ebenso wie bei einem dem Komponisten Offenbach gewidmeten Konzert-Diner, das vom Service culturel der Pariser Oper organisiert wird.
 
Violaine Barthélemy interessiert sich auch für Vokalimprovisation und Gesänge der Welt und trat vor Kurzem im Théâtre du Nord-Ouest in Paris in „Die Patienten“ von Jacques Audiberti in einer Inszenierung von Cloé Donne auf, sowie in „Ygdrasil“, einer zeitgenössischen Schöpfung zum animalischen Ursprung der Klangwelt, die im Rahmen des von Daniel Laurent organisierten Festival des origines de la musqiue aufgeführt wurde.
Violaine schließt gegenwärtig in Zusammenarbeit mit Hiroko Tsuchiya das Satie, Poulenc, Kosma und Weill gewidmete Bühnenwerk "Cabaret lyrique" ab.
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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